Tagebuch 2005
10.9.– Die Hundefreunde beim Vereinstag der Gemeinde Ottendorf-Okrilla
Am 10. September 2005 fand in Ottendorf-Okrilla der erste Vereinstag statt. Alle Ottendorfer Vereine waren angesprochen und konnten sich an diesem Tag im Teichwiesenbad Ottendorf-Okrilla präsentieren.
Auch wir Hundefreunde wollten an diesem Vereinstag teilnehmen und seit ein paar Wochen arbeiteten wir mit unseren Hunden darauf hin. Wir zeigten den interessierten Besuchern Elemente aus der Begleithundeprüfung. Einige Mitglieder bauten in ihrer Freizeit auch mobile Hindernisse, welche unsere Hunde überwinden sollten. So wurde eine Hürde zum überspringen, ein Reifen zum durchspringen, eine Slalomstrecke und ein Laufbalken gebaut. Diese wurden dann natürlich oft benutzt. Großes Interesse zeigten uns die anwesenden Kinder jeden Alters. Einige streichelten unsere Hunde nur, aber manche hatten viel Spaß damit, mit unseren Hunden den Hindernisparcours zu überwinden. Allen anwesenden Vereinsmitgliedern hat es viel Freude gemacht und wir freuen uns schon auf den 2. Vereinstag der Gemeinde Ottendorf-Okrilla im nächstem Jahr.
(Ralf Göhlert)
26.6. 05– Pflegeheim – mal „open air“
Bei sommerlichen Temperaturen erwarteten die Senioren mit Pflegepersonal und einigen ihrer
Familienangehörigen unsere Streichelhunde, diesmal im schattigen Hofbereich des Pflegeheimes in DD - Pieschen. (www.drk-pflegenheim-pieschen)
Terrier Sammy, DSH Anni, die Mischlingshündinnen Anja und Sally sowie die Schwarze Russische Terrierhündin Lena standen, saßen und lagen für ausgiebige Streichel- und Schmusekontakte mit viel Freude daran, zur Verfügung.
Rollstühle und Gehhilfen behindern zwar oft die unmittelbaren Berührungen, zumal wir die eventuell vorhandenen körperlichen Handikaps der Senioren zu berücksichtigen haben. Jedoch unsere geübten Hunde erhalten hundgerechte Hilfestellung durch ihre Besitzer und so gelingen auch kompliziertere Körperhaltungen, die ein ungestörtes Kraulen (z.B. des Hundebauches) der jeweils erwünschten, hundlichen Körperteile ermöglichen. Denn Kopf, Rücken und Vorderpfoten sind nun mal noch nicht der ganze Hund. Und ein entspanntes Liegen in Streichelhöhe klappt ja oft nur bei den kleineren Vierbeinern.
Zwischenzeitliche Spiel- und Renneinlagen der „Großen“ sorgten für allgemeine Heiterkeit und gingen genau so schnell in direkten Kontakt mit plötzlich erscheinenden Kleinkindern über.
Nebenbei erläuterten wir noch dem interessiert zuschauenden Pflegepersonal
• die körpersprachlichen Informationen zwischen den Menschen und den Hunden auch über größere Distanzen und
• einige, kleine Praxis-Lerneinlagen in, sich aktuell ergebenden, besonderen Situationen.
So trägt unsere Birgit Wolf ihre „Anni“ plötzlich auf den Schultern, was bei den meisten Anwesenden einen bewundernden und auch vertrauensbildenden Eindruck hinterlässt.
Und „Lena“ Grimm stellt nebenbei unter Beweis, dass sie ruhig und gelassen bleibt, auch unter massiver, körperlicher Einwirkung – von allen Seiten und das gleichzeitig.
Die 75 Minuten, Zeit der Streichelhunde für diesen Sonntag-Vormittag, vergingen wie im Fluge und endeten in einer herzlichen Verabschiedung. Hunde und Menschen verbrachten eine erfüllte Zeit miteinander und auch die zwischenmenschlichen Kontakte erfuhren in dieser Atmosphäre einen positiven Aufschwung. In der bestätigten Gewissheit, den diesmal ca. 30 Senioren bald wieder so eine kleine Wochenendfreude zu schenken, begaben wir Hundefreunde uns mit den Vierbeinern auf die Heimfahrt.
(Manfred Hardtke)
Wohngebietsfest in Zschertnitz am 18.6.05
Der Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden e.V. lud auch die Hundefreunde-Dresden mit ihren Streichelhunden zu dieser Veranstaltung ein. Eine baumumrandete Wiese ermöglichte einen sehr angenehmen Aufenthalt im Schatten ebenso wie Rennspiele und das Zurückbringen des geworfenen Spielzeuges für die Hunde.
Unser umfangreiches Informationsmaterial gab in Wort und Bild Auskünfte über:
• das Vereinsleben und regelmäßige Treffen in Senioren-Pflegeheimen und mit Hortkindern,
• den aktuellen Stand der öffentlichen Diskussion und der Gesetzeslage zu den als gefährlich einzuordnenden Hunde
• hundgerechte Erziehungs- und Ausbildungsrichtlinien sowie verschiedene Prüfungen
• unsere monatlichen Trainingsinhalte für eine außergewöhnliche Hund-Mensch-Beziehung
Vom kleinen Terrier über Beagles und Mischlinge, bis hin zum Russischen Terrier, DSH und Neufundländer begleiteten unsere Vereinsmitglieder und deren Familienangehörige, insgesamt 8 freundliche Vierbeiner. Auch die hilfreichen Stoffhunde fehlten nicht. Eine kurze Vorführung demonstrierte den Zuschauern die gemeinsame Arbeit der Teams und die hohe soziale Belastbarkeit unserer Hunde auch unter starken Ablenkungen. Praxisnah zeigten wir, wie man bei der Begegnung mit einem bedrohlichen Hund handeln sollte und was tunlichst unterbleiben muss. Still stehen bleiben oder auf einen Baum klettern hilft ja, genau genommen nicht wirklich weiter.
Die sicher rücksichtsvoll ausgewählte, ruhige Sommerwiese lag jedoch in einem Grundstück, weit entfernt vom allgemeinen Besucherstrom des Wohngebietsfestes. So konnten wir uns zwar mit den großen und kleinen Gästen am Infostand intensiv und ausführlich unterhalten und ausgiebige Schmusemöglichkeiten mit den Hunden bestanden ebenso. Aber die Mehrzahl der Besucher bemerkte sicher nicht einmal unseren Standort – zumal kein hundliches Bellen das Umfeld über unsere Anwesenheit alarmierte. Die Hundefreunde Dresden - Wilder Mann e.V. bedanken sich für die Einladung und kommen im nächsten Jahr gern wieder.
(Manfred Hardtke)
21.05.05
Die Homepage startet in einem neuen Gewand.
Sparkasse International am 16.04.05
In der Sparkassenfiliale am Altmarkt stellte sich beim „russischen Tag“ die Partnerstadt Petersburg vor. Unser Verein wurde gebeten die Sparkasse Dresden bei dieser Veranstaltung mit einem Beitrag zu unterstützen. Wir entschieden uns einen Informationsstand unter dem Motto „Hundefreunde schauen über Ländergrenzen“ aufzubauen.
Es wurden Informationen u. Bilder über Hunderassen, welche aus Russland stammen bzw. dort gezüchtet wurden zusammengetragen und dokumentiert. An die Arbeit des Petersburger Wissenschaftlers Pawlow mit und über Hunde wurde ebenfalls erinnert.
Während des Festtages waren abwechselnd Vereinsmitglieder mit ihren Hunden für die Beantwortung von Besucherfragen und zur Vorstellung unseres Vereins vor Ort. Dem Thema entsprechend konnten wir sogar einen russischen Terrier life präsentieren. R. Ziegler konnte mit den Besuchern unseres Standes (unter anderem Kosmonaut Jurij Baturin und seiner Gattin) perfekt in russischer Sprache sprechen und so viel mehr Informationen auch über unseren Verein vermitteln.
Die positive Resonanz des Publikums zeigte uns, dass unsere Ausstellung gelungen war und entschädigt uns gänzlich für die zeitintensive Vorbereitung.
(Steffen Opitz)
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